Amphibienzäune
 
 


Foto © UMG
 
Amphibien zählen weltweit zu den am meisten gefährdeten Tiergruppen. Nur wenige Arten leben ganzjährig an einem Gewässer. Der Großteil wandert zwischen Laichgewässer und Landlebens- raum. Auf ihrer Wanderung sind die Tiere vielen Gefahren ausgesetzt. Besonders der Straßen- verkehr ist für unzählige Todesopfer verantwortlich. Alleine in Österreich werden jedes Jahr schätzungsweise 5 Millionen Individuen überfahren.
Amphibienschutzzäune sind eine wirksame Maßnahme, um das Massensterben auf unseren Straßen zu verhindern. Engagierte Helfer, die die Tiere sicher über die Straße bringen, tragen nicht nur zum Schutz und Erhalt der heimischen Amphibienfauna bei, sondern erfassen gleichzeitig auch wertvolle Daten. Zählprotokolle, die über Jahre hinweg gesammelt werden, sind von großem Wert für die Erfassung langfristiger Bestandveränderungen.
 
Auch in Vorarlberg werden jedes Jahr tausende Grasfrösche, Erdkröten und Bergmolche durch Amphibienschutzzäune gerettet.
 
Bisher bekannte Amphibienzäune (Stand April 2006):
 
Zaun Betreuung
Levner Weiher (Feldkirch) Herbert Wust
Mehrerauer Wald (Bregenz) Karin Moser
Schlossteich (Götzis) Manfred Fink
L 59 (Koblach) Gemeinde Koblach
L 66 (Göfis) Eva Schär
Nenzing-West Siegfried Kasseroler
Nenzing-Ost Siegfried Kasseroler
Reute (Hohenems) Stadt Hohenems
Tosters (Feldkirch) Eleonore Hatzl
Giggelstein (Hörbranz)  
Amphibientunnel Bickweg (Dornbirn)  
Amphibiendurchlass Koo (Hohenweiler)